{"id":69,"date":"2022-04-03T12:02:23","date_gmt":"2022-04-03T12:02:23","guid":{"rendered":"https:\/\/martin.quitesmall.de\/?page_id=69"},"modified":"2022-04-03T12:02:23","modified_gmt":"2022-04-03T12:02:23","slug":"prophetie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/derbibelglauben.de\/?page_id=69","title":{"rendered":"Prophetie"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Prophetie in der historisch- kritischen Theologie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erf\u00fcllte Prophetie der Bibel war nach Gerhard Maier \u00fcber 17 Jahrhunderte hinweg eine der st\u00e4rksten Fundamente der christlichen Verk\u00fcndigung. \u201e<em>Sie wurde f\u00fcr \u00fcberzeugend genug erachtet, um die Autorit\u00e4t der Schrift zu begr\u00fcnden<\/em>\u201c. In viele evangelikalen Kreisen ist das bis heute so. Ganz anders ist dies jedoch in der historisch-kritischen Theologie. Eine echte Prophetie im Sinne eines Vorherwissens von zuk\u00fcnftigen Dingen entweder in Form von Ereignissen oder in Form von Geistesstr\u00f6mungen, sprich Verf\u00fchrungen, kann es in den Augen der liberalen Theologen nicht geben. Wer meine bisherigen Ausf\u00fchrungen aufmerksam gelesen hat, kann sich die Erkl\u00e4rung daf\u00fcr herleiten. Die echte Prophetie ist ein Unterfall eines Wunders, also eines \u00fcbernat\u00fcrlichen Geschehens, was aufgrund eines weltanschaulichen Paradigmas abgelehnt oder zumindest \u00e4u\u00dferst skeptisch betrachtet wird. So ist auch die Vorhersage der Zukunft im Rahmen einer aufgekl\u00e4rten Theologie nicht denkbar. Hierzu einige Kommentare aus Biblische Hermeneutik von Gerhard Maier: \u201e<em>Dass Jesaja in Hizkia`s Zeit die Weltherrschaft Babels und deren Uebergang an Meder und Perser vorausgeschaut (hat), gilt ihnen als unm\u00f6glich\u2026 Der Mensch befindet sich eingeengt zwischen den beiden Vorurteilen: Es gibt keine eigentliche Weissagung, und: Es gibt kein eigentliches Wunder.\u201c <\/em>Corrodi, ein Schweizer Theologe (1781) formulierte: \u201e<em>Der Glaube an die Gabe der Prophezeiyung sei in der Gegenwart erloschen. Die Religion diene dazu, die Aufkl\u00e4rung des menschlichen Verstandes und Vervollkommnung des Menschen zu f\u00f6rdern. <\/em>Dazu dann Gerhard Maier:<em> \u201eIm Rahmen eines vern\u00fcnftigen und wahren Verst\u00e4ndnisses hat eine aus der Transzendenz abgeleitete Prophetie keinen Platz mehr\u201c.<\/em> Was man an den Kommentaren von Corrodi gut sehen kann, ist die Verbindung der Ablehnung von \u00dcbernat\u00fcrlichem und der Vernunft mit der Erwartung der menschlichen Vervollkommnung. Hier weht eindeutig der Geist der Aufkl\u00e4rung. Die Vernunft der Aufkl\u00e4rung braucht zum Fortschritt der menschlichen Moral alles Mystische nicht mehr. Sie ist jetzt selbst in der Lage, sich aus den F\u00e4ngen eines obrigkeitsabh\u00e4ngigen Wunderglaubens zu befreien und das Gute im Menschen immer mehr zutage zu f\u00f6rdern. Prophetie ist \u00fcberfl\u00fcssig, weil der aufgekl\u00e4rte Mensch seine Zukunft aus sich heraus kenne, indem er sie selbst in die Hand nehme. Dass dies keine von mir selbst konstruierte Sichtweise ist, sondern auf ausf\u00fchrliche Untersuchungen von Gerhard Maier zur\u00fcckgreift, soll ein Kommentar von Gerhard Maier zeigen: \u201e<em>Wichtig f\u00fcr die Abschaffung der fr\u00fcheren Auffassung der Prophetie waren also zwei Hauptstr\u00f6mungen: die eine, vom Weltbild herkommende, sah im Rahmen eines nat\u00fcrlichen und vern\u00fcnftigen Kausalzusammenhangs keine M\u00f6glichkeit mehr f\u00fcr eine \u00fcbernat\u00fcrliche Prophetie; die andere, vom Idealbild des Menschen her kommende, sah unter dem Zielpunkt der menschlichen Vervollkommnung keine Notwendigkeit mehr f\u00fcr eine solche Prophetie.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wie erkl\u00e4ren sich nun liberale Theologen das Zustandekommen von prophetischen Weissagungen? Da gibt es unterschiedliche Ans\u00e4tze. Julius Wellhausen (1844 bis 1918), ein sehr pr\u00e4gender deutscher Theologe und Orientalist, war z.B. von Jesajas Prophezeiungen der Meinung: <em>\u201eIndem er Jahweh sprechen lie\u00df, bew\u00e4hrte er eine durchdringende Kenntnis der Menschen und der Verh\u00e4ltnisse.\u201c <\/em>&nbsp;Das hei\u00dft, was Jesaja hier an Prophetien weitergibt, hat er nicht von Gott offenbart bekommen, sondern ist das Ergebnis einer durchdringenden Menschen- und Situationskenntnis. Indem er sie Gott zuschreibt, unterstreicht er die Brisanz der angeblichen Prophetie und verleiht ihr noch mehr Autorit\u00e4t. Bei Ewald (auch nach Gerhard Maier) erw\u00e4chst die Prophetie aus einem dem Menschen innewohnenden nat\u00fcrlichen Hang zur Zukunftserforschung. Bez\u00fcglich Jesu Vorhersage seines gewaltsamen Todes kommt man zur einfachen Erkl\u00e4rung, dass Jesus aufgrund der zunehmenden j\u00fcdischen Anfeindungen seinen Tod geahnt hatte. Wo aber solche Erkl\u00e4rungen scheitern, sind ganz konkrete Prophezeiungen, die man trotz bester Einsch\u00e4tzung der eigenen Situation, der Menschen oder der Zeitgeschichte nicht im Voraus wissen kann. Jesaja, der zwischen 740 und 701 im damaligen S\u00fcdreicht wirkte, sieht in Jesaja 45 den ca.150 Jahre sp\u00e4teren Aufstieg des Perserk\u00f6nigs voraus und nennt ihn sogar mit Namen -Kyrus. Diese Prophetie ist zu genau, zu konkret, als dass man sie aus dem Menschen selbst heraus erkl\u00e4ren k\u00f6nnte. Wie geht man nun damit um? Ab Kapitel 40 hat nicht mehr Jesaja selbst geschrieben, sondern ein sp\u00e4terer Schreiber, der den Namen und den Aufstieg des Perserk\u00f6nigs aus eigener Anschauung und am Ende des neubabylonischen Reiches kannte. Zu erkennen sei die unterschiedliche Verfasserschaft auch am Themenwechsel und am Sprachstil, wie es in meiner Stuttgarter Erkl\u00e4rungsbibel hei\u00dft. Wie plausibel diese Unterstellungen sind, darauf werde ich in diesem Kapitel nicht eingehen. Hier sei nur so viel erw\u00e4hnt, dass die Annahme von unterschiedlichen Verfassern neue Hilfshypothesen erforderlich macht, um \u00fcberhaupt bestehen bleiben zu k\u00f6nnen.&nbsp; &nbsp;Mir war es hier lediglich wichtig zu zeigen, wie man in der historischen Kritik grunds\u00e4tzlich mit konkreten Prophezeiungen umgeht. Es ist immer das gleiche Prinzip: Zun\u00e4chst wird ein Wunder aufgrund eines weltanschaulichen Vorurteils f\u00fcr unecht erkl\u00e4rt, dann versucht man Kriterien im Text zu finden, die diese Ablehnung nahelegten und schlie\u00dflich wird die Sache so dargestellt, dass nicht das Vorurteil die Ablehnung begr\u00fcndete, sondern die Kriterien. F\u00fcr die nachtr\u00e4gliche Darstellung eines eingetretenen Ereignisses als Prophetie gibt es in der Theologie einen Terminus technicus (Fachausdruck f\u00fcr einen bestimmten Sachverhalt): Vaticinium ex eventu. (Vorhersage aus dem Ereignis). Den Tatbestand des vaticinium ex eventu nimmt man bei zahlreichen Prophezeiungen an, man denke an Daniel 9 bis 11 (geschrieben nach den eigenen Aussagen in der babylonischen Gefangenschaft), wo die 4 kommenden Weltreiche teilweise detailgenau vorausgesagt werden. Auch hier bedient man sich des Arguments eines sp\u00e4teren Schreibers, der unter dem Pseudonym von Daniel geschrieben haben soll. Dem Prophet Hesekiel wird von Wellhausen (s.o.) vorgeworfen, \u201e<em>er lebte in Reminiszenzen und Phantasien\u201c <\/em>(Reminiszenz = wachgerufene Erinnerung an etwas). Schlie\u00dflich sei noch die Prophezeiung der Zerst\u00f6rung Jerusalems im Jahr 70 n. Christus erw\u00e4hnt- ebenfalls in den Augen der liberalen Theologen ein Vaticinium ex eventu. Dazu habe ich im Kapitel \u00fcber die Wunderkritik ausf\u00fchrlich geschrieben. Nun m\u00f6chte ich aber noch ein besonderes Augenmerk auf die messianischen Prophezeiungen im AT und deren Erf\u00fcllung in Jesus richten. Wie steht man in der Historischen Kritik dazu? Gerhard Maier zitiert in seiner biblischen Hermeneutik auf S.201 F.Hesse (1966): <em>Vergleicht man das NT mit dem AT, dann ist das neutestamentliche Heilsgeschehen mit den alttestamentlichen Weissagungen einfach nicht zur Deckung zu bringen\u2026.die im AT angek\u00fcndigte Zukunft wird niemals mehr ein Faktum werden\u201c. <\/em>Dies wird einen evangelikalen Leser sicher vor den Kopf sto\u00dfen. Er wird sich fragen: Wird von Matth\u00e4us nicht bei zahlreichen Ereignissen durch die sogenannten Erf\u00fcllungszitate best\u00e4tigt, dass es sich jeweils um die Erf\u00fcllung von alttestamentlichen Prophezeiungen handelt? Die 10 Erf\u00fcllungszitate werden alle eingef\u00fchrt mit dem Satz: \u201eDas ist aber alles geschehen, damit erf\u00fcllt w\u00fcrde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht\u2026\u201c. Auchin den \u00fcbrigen Evangelien findet man zahlreiche Hinweise auf erf\u00fcllte Prophetien des AT. <strong>&nbsp;<\/strong>Nein, liberale Theologen lesen keine andere Bibel als jeder andere auch, aber hier wird argumentiert, dass die Evangelisten unter dem Eindruck eines wie auch immer gearteten Auferstehungserlebnisses tats\u00e4chlich in der Person Jesus den Messias gesehen und ihre Geschichten \u00fcber Jesus im Nachhinein an diese Verhei\u00dfungen angepasst h\u00e4tten. &nbsp;Der tats\u00e4chliche historische Jesus sei nicht identisch mit dem Jesusbild, das uns von den Evangelisten und Aposteln \u00fcberliefert wurde. Die Prophezeiungen des Geburtsortes Jesu (Micha 5,1), der Jungfrauengeburt (Jes.7,1), des Einzugs in Jerusalem auf einem Esel (Sach.9,9), des S\u00fchnetodes (Jes.53), um nur wenige von ca. 60 Hauptprophezeiungen auf Jesus zu nennen, sie alle habe man im Nachhinein auf Jesus gem\u00fcnzt, zumal Jesus selbst nicht den Anspruch hatte, der Messias zu sein. (Siehe: Andreas Lindemann in einem Spiegelinterview) Der Vorgang ist also diesmal wenigstens zum Teil umgekehrt. Nicht die prophetischen Aussagen wurden an tats\u00e4chliche Ereignisse angepasst, sondern die Berichte \u00fcber die Ereignisse wurden an die Prophetien angepasst. Ob sich die Geschichten tats\u00e4chlich so zugetragen haben, das kann bezweifelt werden oder zumindest f\u00fcr unwichtig erkl\u00e4rt werden. Eigentlich m\u00fcsste man hier konsequenterweise schreiben, die Jesus- Geschichten k\u00f6nnen aus liberaler Sicht nicht wahr sein, denn sonst w\u00e4ren alttestamentliche Prophezeiung tats\u00e4chlich in Erf\u00fcllung gegangen, und was das bedeuten w\u00fcrde f\u00fcr die Grundaussagen der liberalen Theologie, werde ich sp\u00e4ter erl\u00e4utern. &nbsp;Was uns durch die genannten Beispiele aber erneut vor Augen gef\u00fchrt wird, ist die Tatsache in der HKT, dass das liberale Schriftverst\u00e4ndnis und die Wunderkritik eng verbunden sind und sich gegenseitig st\u00fctzen. Die Herabstufung der Bibel zum reinen Menschenwerk geht Hand in Hand mit einer Ablehnung von echter Prophetie. Es versteht sich von selbst, dass ich eine echte Prophetie nur ablehnen kann, wenn ich zuvor auch die Schrift als das geoffenbarte Wort Gottes in Frage gestellt habe, denn die Bibel will uns ja gerade demonstrieren, dass sie aufgrund ihrer erf\u00fcllten prophetischen Verhei\u00dfungen zu Recht den Anspruch hat, g\u00f6ttliche Autorit\u00e4t zu besitzen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Nun zur Frage, wie plausibel es ist, dass die Evangelisten die Geschichten \u00fcber Jesus manipuliert haben, um das vom AT gezeichnete Bild vom kommenden Messias mit ihrem verk\u00fcndigten Jesus zur Deckung zu bringen. Man sollte sich zun\u00e4chst bewusst machen, dass zur Zeit der Abfassung und Verbreitung der Evangelientexte viele Augenzeugen und Ohrenzeugen von Jesus noch gelebt haben. Als fromme Juden kannten viele die alttestamentlichen Hinweise auf den kommenden Messias. Falsche Geschichten w\u00e4ren also sofort als solche entlarvt und bekannt geworden. Aber man findet eben keinerlei Spuren eines Widerlegungsversuchs der Erf\u00fcllungszitate und anderer Verweise auf alttestamentliche Prophezeiungen. Die Tatsache, dass die Evangelisten und Apostel, fast alles Juden, gerade die christologische Erf\u00fcllung von alttestamentlichen Prophezeiungen zu einem ihrer erfolgreichsten Hauptargumente f\u00fcr ihren neuen Glauben machten, unterstreicht die Authentizit\u00e4t der Berichte. ( Siehe Erf\u00fcllungszitate Matth\u00e4usevangelium; Apg.2,25ff; 3,21ff) H\u00e4tte ein derartiges sich als falsch erweisendes Argument vor dem Hintergrund einer \u00e4u\u00dferst kritischen Leser- und H\u00f6rerschaft nicht sofort zur v\u00f6lligen Unglaubw\u00fcrdigkeit der Bef\u00fcrworter gef\u00fchrt? Dabei waren die Juden damals zur kritischen Haltung gegen\u00fcber Prophetien vom AT her geschult. Vergl. Dazu 5 Mose.18 und 13. &nbsp;Dass auch viele Schriftgelehrte zum neuen Glauben \u00fcbergetreten sind, spricht daf\u00fcr, dass das Argument der Erf\u00fcllung \u00fcberzeugend war. Dazu Gerhard Maier: \u201e<em>Wir finden hier keine Spur jener Meinung, dass die sog. Christustatsache der Weissagung nicht entspreche oder die Weissagung sogar in concreto als falsch erwiese\u2026. Bedenkt man, dass das alles keine heidenchristlichen Kunstst\u00fcckchen waren, sondern Argumentationsg\u00e4nge, die von teilweise rabbinisch geschulten Juden\u2026 durchaus mit Erfolg angewandt wurden, dann kann man nicht mehr so leichten Herzens die These bejahen, das AT lasse sich mit der Weissagung des AT nicht zur Deckung bringen.\u201c<\/em> Wir sehen also, dass eine Manipulation von Geschichten, um Jesus als Messias darzustellen, in einem kritischen j\u00fcdischen Umfeld nicht leicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Abgelehnt wurde Jesus nicht wegen L\u00fcgen, die man ihm oder den Aposteln nachweisen h\u00e4tte k\u00f6nnen, sondern weil man in ihm einen Verf\u00fchrer gesehen hat. Mt.27,63; vgl. 5. Mose 13). Bevor wir nun zur Frage kommen, was das alles bedeutet f\u00fcr die HKM. M\u00f6chte ich die verschiedenen von der Bibel selbst gegebenen Funktionen von Zukunftsprophetie<em> darstellen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>1.Erf\u00fcllte Prophetie ist die Best\u00e4tigung daf\u00fcr, dass der Prophet von Gott inspiriert ist:<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;5 Mose 18 (Prophetengesetz) \u201e\u2026wenn der Prophet redet in dem Namen des HERRN und es wird nichts daraus und es tritt nicht ein, dann ist das ein Wort, das der HERR nicht geredet hat.\u201c 2.Mos 4,12: \u201eNun aber geh hin: Ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du sagen sollst. Jer.1,9: \u201e\u2026 und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.\u201c Jer.2,1: \u201eUnd des Herrn Wort geschah zu mir.\u201c Jes 21,10: \u201eWas ich geh\u00f6rt habe vom HERRN Zebaoth, dem Gott Israels, das verk\u00fcndige ich euch.\u201c Am.3,7: &nbsp;Gott der HERR tut nichts, er offenbarte denn seinen Ratschluss seinen Knechten, den Propheten.\u201c Joh.15,15: \u201e\u2026denn alles, was ich von meinem Vater geh\u00f6rt habe, habe ich euch kundgetan.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.<\/strong> Erf\u00fcllte Prophetie ist die Best\u00e4tigung daf\u00fcr, dass Jesus tats\u00e4chlich der von Gott gesandte Messias ist: Luk.24,27: \u201eUnd er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in allen Schriften von ihm gesagt war.\u201c Luk.24,44: \u201eDas sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muss alles erf\u00fcllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose und in den Propheten und Psalmen.\u201cMt.26,56: \u201eAber das ist alles geschehen, auf dass erf\u00fcllt w\u00fcrden die Schriften der Propheten. Apg.3,18: \u201eSo aber hat Gott erf\u00fcllt, was er durch den Mund aller seiner Propheten zuvor verk\u00fcndigt hat: dass sein Christus leiden sollte.\u201c Joh.5,46f: \u201eWenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben. &nbsp;Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?\u201c Apg.10,43: \u201eVon diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der S\u00fcnden empfangen sollen.\u201c Man k\u00f6nnte die Reihe noch fortsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erf\u00fcllte Prophezeiungen sind eine Best\u00e4tigung daf\u00fcr, dass Gott tats\u00e4chlich hinter der Prophetie steht, also ewig und zeitlos ist.<\/p>\n\n\n\n<p>4.Mos.23,19: \u201eGott ist nicht ein Mensch, dass er l\u00fcge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?\u201c Jes.46,9.10: \u201eGedenkt des Vorigen von alters her, denn ich bin Gott, und sonst keiner, ein Gott, dem nichts gleicht,&nbsp;der ich zuvor verk\u00fcndige, was hernach kommen soll, und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist, und der ich sage: Was ich beschlossen habe, geschieht, und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Erf\u00fcllte Prophezeiungen best\u00e4tigen, dass AT und NT eine Einheit sind, hinter der Gott steht. Alle Prophezeiungen, die beide Testamente \u00fcbergreifen, best\u00e4tigen nat\u00fcrlich, dass AT und NT eine Einheit bilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Erf\u00fcllte Prophezeiungen st\u00e4rken den Glauben<\/p>\n\n\n\n<p>Joh. 13,19: \u201eSchon jetzt sage ich&#8217;s euch, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt, dass ich es bin. R\u00f6m.4,20: \u201eEr zweifelte nicht an der Verhei\u00dfung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wusste aufs Allergewisseste: Was Gott verhei\u00dft, das kann er auch tun.\u201c (Vergl.Hebr.11,19)<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt noch weitere Funktionen der Prophetie wie z.B. der Trost und die Wachsamkeit in der Endzeit, die Gewissheit, dass sich die Erl\u00f6sung naht usw. Prophetische Aussagen im engeren und weiteren Sinn machen ca. \u00bc aller biblischen Texte aus. Neben den messianischen Verhei\u00dfungen, die sich alle in Jesus erf\u00fcllt haben (ca. 300 Einzelverhei\u00dfungen) gibt es zahlreiche weitere Prophetien, die sich zum Teil schon im AT erf\u00fcllt haben, (Tyrus, Moab, Sidon, Babylonische Gefangenschaft, 4 Weltreiche zum Teil bis in kleinste Details hinein) neutestamentliche Prophetien (Zerst\u00f6rung Jerusalems) und zahlreiche Prophetien auf unsere Zeit (R\u00fcckkehr des Volkes Israel; Staatsgr\u00fcndung 1948) sowie Prophetien, deren Erf\u00fcllung noch aussteht. Wenn wir all diese Weissagungen und Erf\u00fcllungen betrachten, dann stehen wir einerseits einer erheblichen Beweiskraft f\u00fcr die g\u00f6ttliche Autorit\u00e4t der Heiligen Schrift gegen\u00fcber, andererseits aber auch einer erheblichen Angreifbarkeit. K\u00f6nnte man nachweisen, dass sich Prophezeiungen nicht erf\u00fcllt haben, w\u00e4re dies ein schwerer Schlag f\u00fcr ein bibeltreues Schriftverst\u00e4ndnis. Genauso w\u00e4re aber auch ein Nachweis der Erf\u00fcllung auch nur einer konkreten Weissagung das Ende der HKT oder w\u00fcrde ihr theologisches Geb\u00e4ude stark vom Einsturz bedrohen. Nehmen wir an, Jesus sei tats\u00e4chlich auf einem Esel in Jerusalem eingezogen, wie wahrscheinlich w\u00e4re es, dass dies jemand Jahrhunderte vorher vorausahnt? Die Wahrscheinlichkeit w\u00e4re \u00e4u\u00dferst gering. Wir haben vorher gesehen, dass es nicht leicht gewesen w\u00e4re, im j\u00fcdischen Umfeld ein geschichtliches messianisches Ereignis zu erfinden oder messianische Prophezeiungen eigenwillig zu Gunsten einer neuen Ideologie umzudeuten. Nun haben wir es aber mit zahlreichen messianischen Weissagungen zu tun, die sich in den Augen der Evangelisten und der Apostel erf\u00fcllt haben. Liegt hier nicht die Beweislast ihrer Behauptung auf der Seite der Gegner? Wenn sie aber stimmen- es gibt allen Grund dies anzunehmen- dann brechen viele Denkvoraussetzungen oder grunds\u00e4tzliche Denkweisen der liberalen Theologen zusammen. Wir w\u00fcrden eben doch nicht in einem geschlossenen Ursache-Wirkungssystem leben. \u00dcbernat\u00fcrliche Wunder und echte Prophetien w\u00e4ren dann doch m\u00f6glich und w\u00fcrden massive Zweifel an einer Haltung aufkommen lassen, die \u00fcbernat\u00fcrliche Eingriffe a priori ausschlie\u00dft. Nicht umsonst ist die erf\u00fcllte Prophetie mit der Tatsache der leiblichen Auferstehung Jesu zusammen eine der st\u00e4rksten Argumente f\u00fcr die g\u00f6ttliche Autorit\u00e4t der Bibel. Eine historische Kritik, die entweder nur einem Teil der Bibel g\u00f6ttliche Autorit\u00e4t zubilligt oder nur sich einer Kerygmatheologie (nur die Botschaft ist wichtig, nicht das historische Ereignis) verpflichtet f\u00fchlt, m\u00fcsste sich umso mehr fragen, wie sie diese Selektion noch rechtfertigen kann angesichts erf\u00fcllter Prophetien? Erf\u00fcllte Prophetie ist nicht nur geeignet, das Paradigma einer wunderfreien Weltanschauung zum Einsturz zu bringen, sondern auch die Theologie der Trennung von Glauben und Geschichte in Frage zu stellen. Was g\u00e4be es f\u00fcr einen st\u00e4rkeren Ausweis daf\u00fcr, dass Gott die Geschichte lenkt, wenn nicht die erf\u00fcllte Prophetie? Sie ist das deutlichste Bekenntnis Gottes zum Anspruch, Geschichte zu schreiben. Prophetie ist der hochdotierte Scheck Gottes auf die Geschichte und die Erf\u00fcllung die Einl\u00f6sung. &nbsp;Alle Theorien der liberalen Kritik bauen auf einem generellen Zweifel an \u00fcbernat\u00fcrlichen Dingen und auf einer Kompatibilit\u00e4t mit vernunftgem\u00e4\u00dfen menschlichen Erkl\u00e4rungen auf, sodass eine erf\u00fcllte Prophetie den Rahmen der Denkm\u00f6glichkeiten sprengen w\u00fcrde, genauso wie die Auferstehung. Nirgends sonst treffen Gottes \u00fcbernat\u00fcrliche Wirklichkeit und die menschliche Scheinwelt, wenn sie die andere Seite ausklammert, so hart aufeinander wie in diesen beiden Komponenten. Aus diesem Grund sind die erf\u00fcllte Prophetie und die leibliche Auferstehung gleichzeitig das st\u00e4rkste Fundament f\u00fcr den christlichen Glauben und das gr\u00f6\u00dfte intellektuelle Hindernis f\u00fcr die HKT. An der Stelle sollte nochmal betont werden, dass das wunderkritische Paradigma nach den eigenen Aussagen der Bibelkritiker nicht auf einer empirischen Untersuchung der Wunderberichte beruht, also nicht auf nachgewiesenen Gegenbeweisen, sondern auf einer a priori Annahme, also auf einer Vorentscheidung, die man aufgrund ihrer f\u00fcr die Kritiker best\u00e4tigenden positiven Auswirkungen meint, treffen zu k\u00f6nnen. Ein typischer Zirkelschluss: Das Ergebnis wird nicht durch eine unabh\u00e4ngige Untersuchung bestimmt, sondern durch die Vorentscheidungen, die man getroffen hat. Bei einer empirischen Untersuchung von Wundern, und in unserem Fall nun von Prophetien k\u00e4me man zu dem Ergebnis, dass sich Prophezeiungen in vielfacher Weise erf\u00fcllt haben. Das wunderkritische Paradigma lie\u00dfe sich aufgrund einer empirischen Untersuchung nicht mehr aufrechterhalten. Dies stellt nach meiner Einsch\u00e4tzung ein klares Votum gegen den Anspruch der liberalen Theologie dar, wissenschaftlich zu sein. Die liberale Theologie sollte bereit sein zuzugeben, dass sie ihre Erkenntnisse nicht aufgrund wissenschaftlicher Daten erh\u00e4lt, sondern aufgrund unwissenschaftlicher Vorurteile, wenn sie eine empirische Untersuchung von Prophetien verweigert.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss der Kommentar von Wilbur Smith (aus die Bibel im Test von Josh Mc Dowell S. 52):<\/p>\n\n\n\n<p><em>Was man auch von der Autorit\u00e4t dieses Buches, das wir die Bibel nennen, und von seiner Botschaft halten mag, so besteht doch eine weltweite \u00dcbereinstimmung dar\u00fcber, dass es in mehrfacher Hinsicht das beachtlichste Schriftwerk ist, das in den ann\u00e4hernd 5000 Jahren, die die Menschheit des Schreibens kundig ist, je verfasst wurde. &nbsp;Sie ist das einzige menschliche Werk, in dem sich eine F\u00fclle von Prophetien in Bezug auf einzelne Nationen, auf Israel, auf alle V\u00f6lker der Erde, auf bestimmte St\u00e4dte und auf das Kommen dessen, der der Messias sein sollte, befindet. Die Welt der Antike kannte viele Praktiken zur Bestimmung der Zukunft, bekannt als Wahrsagerei oder als Weissagung; aber in der gesamten Skala der griechischen und lateinischen Literatur- wenn sie auch W\u00f6rter wie Prophet und Prophetie gebraucht- k\u00f6nnen wir weder eine wirklich genaue Prophetie eines gro\u00dfen historischen Geschehens in der fernen Zukunft noch eine Prophetie \u00fcber einen in der Menschheit erscheinenden Retter finden\u2026 Der Islam kann auf keine Prophetie \u00fcber das Kommen Mohammeds hinweisen, die Hunderte von Jahren vor seiner Geburt gesprochen worden w\u00e4ren. Ebenso wenig k\u00f6nnen die Gr\u00fcnder irgendwelcher Kulte in diesem Land mit Recht einen Text des Altertums identifizieren, der ihr Erscheinen konkret voraussagte. &nbsp;&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Man m\u00fcsste auch hier nochmal die Gegenfrage stellen. Die Autoren des alten Testamentes haben sich weit aus dem Fenster gelehnt, wenn sie Weissagungen auf hunderte oder sogar tausende von Jahren hinaus ausgesprochen haben. Wenn sie sich diese Prophetien selbst ausgedacht h\u00e4tten, m\u00fcsste man dann nicht erwarten, dass sie b\u00f6se auf die Nase gefallen w\u00e4ren. Der Mut und die Selbstverst\u00e4ndlichkeit oder die \u00dcberzeugung, mit der Menschen vor tausenden von Jahren derartige Prophezeiungen als Eingebungen Gottes aufgeschrieben haben und mit denen sie sich dem Spott und dem Vorwurf der Unglaubw\u00fcrdigkeit f\u00fcr die Nachwelt ausgeliefert haben, ist ein empirischer Beweis zwar nicht f\u00fcr die g\u00f6ttliche Quelle selbst, doch zumindest f\u00fcr ihren tiefen Glauben an die g\u00f6ttliche Quelle solcher Prophezeiungen. Gleichzeitig m\u00fcsste man sich jedoch fragen, wenn sie sich in ihrem Glauben an die g\u00f6ttliche Quelle geirrt h\u00e4tten, w\u00fcrden dann nicht zumindest einige dieser Prophetien in der Nachwelt als klare <em>fakenews<\/em> entlarvt werden k\u00f6nnen? W\u00e4re es dann nicht ein Leichtes f\u00fcr die Bibelkritiker, die es zu allen Zeiten gab, solche prophetischen Irrt\u00fcmer auf den Pr\u00e4sentierteller zu servieren und den Gl\u00e4ubigen voller Genugtuung unter die Nase zu reiben: \u201eSchaut her, hier erweist sich Euer Glaube an die Echtheit der Bibel als falsch! Dass dies nicht geschieht, jedenfalls nicht leicht geschehen kann und nur bei starken Winkelz\u00fcgen an der einen oder anderen Stelle versucht werden kann, ist eine weitere empirische Best\u00e4tigung f\u00fcr ihren \u00fcbernat\u00fcrlichen Ursprung. Es gibt keinen einzigen eindeutig nachgewiesenen Fall einer falschen alttestamentlichen Prophetie. Vielmehr untermauert die F\u00fclle an erf\u00fcllten Prophetien ihre Glaubw\u00fcrdigkeit. Gerade die Vielzahl der Prophetien, die hier von kritischer Seite zur Disposition steht, macht es ihnen schwer, ihre Zweifel daran zu rechtfertigen. Rechtfertigen lassen sich diese Zweifel wiederum nur unter der Pr\u00e4misse, dass es in einem naturalistischen Weltbild keine echte Prophetie geben kann. Wenn es sie doch gibt, dann erweist sich damit logischerweise die Pr\u00e4misse als falsch. Wer Zweifel s\u00e4t wird Zweifel ernten. Liberale Theologie, die Zweifel zum alles bestimmenden Faktor ihrer Untersuchungen biblischer Prophetien macht, sollte auch bereit sein, ihre eigenen Pr\u00e4missen in Zweifel zu ziehen und zuzugeben, dass sie nichts Sicheres wei\u00df. Letztlich m\u00fcsste sie auch ihre eigenen Erkenntnisse genauso in Zweifel ziehen und aufh\u00f6ren damit, von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu sprechen. Nach meiner Meinung gibt es jedoch echte wissenschaftliche Erkenntnisse, die die Echtheit biblischer Prophetien best\u00e4tigen. Ich habe sie oben im Zusammenhang mit empirischen Untersuchungen genannt. Die Erf\u00fcllung biblischer alttestamentlicher Prophezeiungen u.a in Gestalt von Jesus und in Gestalt von vorausgesagter vor unseren Augen sich abzeichnender geschichtlicher Entwicklungen (Staatsgr\u00fcndung von Israel 1948), ist wie kein anderes Zeichen eine wunderbare von Gott uns geschenkte Best\u00e4tigung der g\u00f6ttlichen Herkunft seines Wortes. An erf\u00fcllter Prophetie erkennen wir, dass Gott einen langen Atem hat. Aber er kommt am Ende doch zum Ziel. Gerade der lange Atem Gottes ist der Grund, warum wir so oft zweifeln. Wir Menschen wollen immer alles gleich. Wie kleine Kinder, die nicht warten k\u00f6nnen, so verhalten wir uns Gott gegen\u00fcber. Das liegt an der Perspektive. Die Prophetien auf den Messias haben sich aber nach langer Zeit doch erf\u00fcllt. Die Prophetien auf das Volk Israel haben sich aber nach langer Zeit doch erf\u00fcllt und werden sich weiter erf\u00fcllen, genauso wie das erneute Kommen Jesu auf diese Welt sich erf\u00fcllen wird. Zu wissen, dass Gott die Weltgeschichte allem Augenschein zum Trotz nach wie vor in seiner Hand h\u00e4lt und am Ende zu seinem wunderbaren Ziel kommen wird, stellt einen unsagbar gro\u00dfen Trost dar und verleiht einem eine heilige Gelassenheit, die durch nichts zu ersetzen ist. Ein wesentlicher Teil dieser gewaltigen Zukunftsperspektive ist der endg\u00fcltige Sieg \u00fcber das B\u00f6se in der Welt, der mit dem Kreuz und der Auferstehung Jesu eingeleitet wurde und mit der Wiederkunft unseres Herrn in Herrlichkeit in die Zielgerade eintritt. Dies und nicht weniger ist der Grund daf\u00fcr, warum erf\u00fcllte Prophetien zum essentiellen Bestandteil unseres Glaubens und Lebens geh\u00f6ren. Erf\u00fcllte Prophetie ist die B\u00fcrgschaft f\u00fcr die Verhei\u00dfungen, deren Erf\u00fcllung noch ausstehen. Eine Welt ohne erf\u00fcllte Prophetien w\u00e4re nicht nur geistlich viel \u00e4rmer, sie w\u00e4re unsicherer, angstvoller und perspektivloser. Die Menschheit w\u00e4re noch viel st\u00e4rker auf sich selbst gestellt, m\u00fcsste sie mit dem Gedanken leben, dass Gott die Menschheit sich selbst \u00fcberlassen hat, wie dies in der deistisch gepr\u00e4gten liberalen Theologie versteckt propagiert wird. Erf\u00fcllte Prophetie ist ein Garantieschein daf\u00fcr, dass Gott einen Plan mit dieser Welt hat, der am Ende vollst\u00e4ndig eingel\u00f6st wird. 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